Viele Transportschäden, ob an Kartons auf einer Palette, an einem sperrigen Möbelstück oder an einem Maschinenteil, gehen auf eine Verpackung zurück, die dem Gewicht, der Form oder der Beanspruchung unterwegs nicht gewachsen war. Ein zu dünner Karton, fehlendes Füllmaterial oder eine schlecht gesicherte Palette reichen oft schon aus, damit eine Sendung beschädigt ankommt.
Beim Versand per Spedition reist Ihre Ware als Stückgut gemeinsam mit anderen Sendungen und wird unterwegs im Umschlagzentrum, dem Lager, in dem Sendungen zwischen den Lkw wechseln, mit Stapler oder Hubwagen umgeladen. Deshalb muss sie transportsicher verpackt und auf einer Palette, in einer Gitterbox (einem Stahlgitterbehälter auf Palettenfuß) oder als IBC (einem Kunststofftank im Gitterrahmen) unterfahrbar sein. Unterfahrbar heißt: Die Gabeln von Hubwagen und Stapler passen darunter, wie bei einer Europalette mit etwa 10 cm Einfahrhöhe. Mit der richtigen Verpackung sinkt das Risiko einer Beschädigung spürbar. Für Schäden durch unzureichende Verpackung ist die Haftung ausgeschlossen, und ob eine Transportversicherung greift, richtet sich nach den Bedingungen des Versicherers.
So packen und sichern Sie eine Palette richtig, bevor Sie sie für den Versand vorbereiten: schwere Kartons nach unten, leichte nach oben, nichts über die Palettenkante hinaus, dann das Ganze mehrfach mit Stretchfolie umwickeln und bei Bedarf mit Umreifungsband an der Palette fixieren. Wie Sie die Palette danach buchen, lesen Sie im Ratgeber zum Palettenversand. Für große Einzelstücke gibt es den Ratgeber Sperrgut versenden, für Sofa, Schrank und Co. den Ratgeber Möbel versenden.